Am 18. und 19. Juni hat in den Räumen der Hochschule für Medien in Stuttgart das DroidCamp stattgefunden.
Nach einer verregneten Anreise startete der Samstag mit der Begrüßung der Teilnehmer und der Sessionplanung. Im Anschluss gebe ich euch eine kurzen Überblick über die von mir besuchten Sessions.
Apple bietet selbst ein Tool zum Erstellen, Bearbeiten, Signieren und Verteilen von Provisioning Profiles (Konfigurationsprofilen) und zum Auslesen der Console-Logs an. Es ermöglicht das Sichern einzelner Netzwerk-Konfigurationen sowie VPN-Zugangsdaten oder auch Mail-Accounts des iPhone´s / iPod touch´s auf einem PC oder Mac und überträgt sie auf Wunsch auf andere Devices. Somit können die gleichen Einstellungen auch auf andere Geräte aufgespielt werden. Das Einspielen der Konfigurationsprofile funktioniert anhand von XML-Dateien, sie beinhalten alle wichtigen Information und Konfigurationen des Gerätes.
Dieses Tool richtet sich primär an Firmen, um die im Unternehmen eingesetzten Geräte auf eine komfortable Art mit allen wichtigen Konfigurationen zu präparieren.
Der offizielle Teil des ersten Tages vom PolitCamp 2010 ist vor wenigen Minuten beendet worden und ich freue mich auf einen weiteren Tag mit interessanten Themen. Auf Grund der stolzen Teilnehmerzahl um die 1000er Marke, war ich etwas gespannt auf die Auslastung der Räume. Dies stellte sich aber als unnötig herraus. Die Teilnehmerzahl war (zumindest gefühlt) nicht viel größer als im Jahre 2009. Dies hat dem ganzen allerdings kein Abbruch getan, im Gegenteil. Ich würde sagen, dass es für die Anwesenden somit eher angenehmer war.
Ein Highlight war die eine Session mit der Wiesbadenerin Kristina Schröder (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend). Thema der Diskussionsrunde war “Politik trifft Web 2.0″ und die Teilnehmerrunde wurde durch Martin Stadelmaier, Burkhardt Müller-Sönksen, Halina Wawzyniak, Volker Beck und Thomas Knüwer ergänzt. Leider versuchten Personen diese Session durch Spruchband-Transparente zu stören. Als dann die Möglichkeit für eine Wortmeldung sich geboten hatte, kam dann allerdings aus diesem Personenkreis nichts.
Aktuell werden immer mehr Android-basierende Smartphones vorgestellt und es stehen auch noch einige Geräte bei den Herstellern in den Startlöchern. Das wohl zum aktuellen Zeitpunkt interessanteste Smartphone mit einem Android-Betriebssystem dürfte wohl das “Desire” aus dem Hause HTC sein; bislang immer unter dem Codenamen “Bravo” im Gespräch. Es wurde auf dem vergangenen Mobile World Congress 2010 in Barcelona vorgestellt.
HTC Desire - Quelle: HTC
Auf der gestern zu Ende gegangenen CeBIT war natürlich auch das Unternehmen HTC mit mehreren Android-Geräten vertreten. Da ich unter der Woche keine Zeit gefunden hatte, die weltgrößte Computermesse zu besuchen, musste ich mich gestern (Samstag) durch die Massen schieben. Als ich an dem HTC-Stand angekommen bin, bemerkte ich die traubenförmige Ansammlung von technikinteressierten Besuchern rund um das HTC Desire versammelt. Da ich mir fest vorgenommen hatte, mir das gute Stück auch mal von Nahem anzusehen, wartete ich eine Weile ab und reihte mich in die Warteschlange ein. Da ich die weiteren Interessierten nicht lange warten lassen wollte, habe ich mir nur primär einen kurzen Überblick über die Bedienbarkeit des Gerätes verschafft. Spontan ist mir aufgefallen, dass es sich eindeutig sanfter und mit weniger Ruckeln zu bedienen lässst, als ein Motorola Milestone mit Android 2.0.1. Dies dürfte wohl aber an dem Zusammenspiel von mehr Arbeitsspeicher, mehr CPU und vor allem der neusten Version des AndroidOS in Version 2.1 sein.
Auf den ersten Blick unterscheidet sich das HTC Desire kaum vom Google Phone / HTC Nexus One. Es wurde ebenso mit einem 1GHz starkem Snapdragon Prozessor von Qualcomm, einem 3,7″ AMOLED-Touchdisplay (Auflösung: 480×800 WVGA) und einer 5 Megapixel Kamera mit LED-Blitz ausgestattet. Der Arbeitsspeicher trumpft allerdings noch um ein Stück weiter auf, hier kommen 576 MB RAM statt 512 MB wie beim ähnlichem Nexus One zum Einsatz.
Das HTC Desire wird direkt mit Flash-Unterstützung ausgeliefert und soll in Deutschland ab April erhältlich sein. Auf der Seite www.desirehtc.com läuft der Countdown bis Ende März. Diese Webseite dürfte allerdings nicht aus dem Hause von HTC stammen, allerdings wurde der ungefähre Release-Termin dort bestätigt.
Die Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl fiel sehr schwach aus. Gerade die jüngere Generation ist nicht immer für Politik und Demokratie zu begeistern. In Zeiten des “World Wide Web” versucht man verstärkt Jugendliche über das Internet zu erreichen. PolitCamp.org ist eine Internetplattform, auf der politische Themen diskutiert werden können. Ein besonderes Highlight ist das PolitCamp 2010 in Berlin. Was sich dahinter genau verbirgt, das verriet der Initiator Valentin Tomaschek im Frühcafé.
Long Term Evolution (LTE ) dürfte der nächste richtig interessante Übertragungsstandard im mobilen Segment werden. Die Technologie wird auch als Mobilfunktechnik der vierten Generation (4G) bezeichnet. LTE gilt als Nachfolgetechnik von HSDPA und UMTS. LTE kann Datenraten von bis zu 100 Mbit/s beim Download und bis zu 50 Mbit/s beim Upload in der ersten Ausbaustufe erreichen. Mit diesen Geschwindigkeiten könnte es teilweise selbst den häuslichen Breitbandanschluss völlig in den Schatten stellen.
Aktuell werden auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona die ersten Geräte für den mobilen Einsatz präsentiert. Diese Geräte werden vorerst das Release 8 unterstützen. Die nächste Ausbaustufe wird das LTE Advanced sein, dies entspricht dann dem Release 10. Hierbei sollen später Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s erzielt werden. Die EU investiert alleine 18 Millionen Euro in die Entwicklung dieser Technologie.
Die Auktion der Frequenzen in Deutschland ist für den 12. April 2010 geplant. Dort werden dann, genauso wie damals bei UMTS, die zu vergebenden Frequenzen (digitale Dividende) an die Höchstbietenden versteigert. An der angekündigten Vergabe haben sich E-Plus, T-Mobile, Vodafone, Telefónica O2, Airdata AG und ein bisher nicht bekannter Bieter bei der Bundesnetzagentur angemeldet.
Bis wir LTE nun wirklich selbst einsetzen können, werden wohl noch ein paar Tage ins Land ziehen. Zwischenzeitlich wird nun erstmal z.B. von T-Mobile und EPlus die erweiterte Version von UMTS angekündigt: HSDPA+
Die chronologische Reihenfolge der Technologien für das mobile Internet würde dann wie folgt aussehen:
GSM – GPRS – EDGE – UMTS – HSDP – LTE
Durch LTE gewinnt auch Handy-TV wieder an Bedeutung. Die hohe Datenrate macht es möglich. Bisher konnten die angebotenen Dienste sich nicht wirklich durchsetzen.
Am Montag ist es wieder soweit, die Mobilfunktbranche trifft sich wieder bei Mobile World Congress in Barcelona. Die größte Mobilfunkmesse der Welt findet zwischen dem 15.02. und dem 18.02.2010 statt.
1.300 Unternehmen und 47.000 Teilnehmer werden dieses Jahr laut Veranstalter wieder erwartet.
Neben der Vorstellung der neuen Smartphone-Software Windows Mobile 7, dürfen wir auf viele Neuigkeiten gespannt sein. Mein persönliches Highlight sind die Neuerungen rund um die neue Übertragungstechnik 3GPP Long Term Evolution (LTE).